Die Dozenten im Einzelnen

Tim2_1.jpgTim Jäkel
Tim Jäkel, geboren 1979 in Suhl, studierte Musikwissenschaft und Jazz-Trompete an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Seit seinem Diplom im Jahr 2007 ist er als freischaffender Musiker, Arrangeur und Dozent tätig. Als Trompeter spielt er in verschiedenen Big Bands (u.a. Weimar Big Band, Spielvereinigung Sued) sowie Pop-Ensembles, als Arrangeur schreibt er z.B. für Clueso, die Nürnberger Symphoniker oder Rolf Zuckowski. Außerdem ist er Trompeten-Dozent der Landesjugend-Big-Band Thüringen und Leiter der Uni-Big-Band Ilmenau.


Jupp Geyer
Jupp Geyer, geb. 1979 in Ilmenau, erhielt Saxophon- und Klavierunterricht an der Musikschule in Ilmenau. Er war mehrfacher Preisträger bei der Bundesbegegnung Jugend jazzt 1999 und 2000. Von 2005 bis 2010 studierte er Jazzsaxophon und Klarinette bei Prof. Wolfgang Bleibel an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar mit Abschluss eines künstlerischen Diploms. Als freiberuflicher Saxophonist und Klarinettist ist er in vielen verschiedenen Projekten involviert: vom Soloinstrumentalist bis zur Bigband, darunter auch Studioaufnahmen unter anderem für Clueso, Rhythm Club. Er ist ebenfalls im klassischen Bereich tätig, zum Beispiel bei der Staatskapelle Weimar, der Voigtlandphilharmonie und der Stübaphilharmonie. Seit 2011 betätigt er sich als Saxophonlehrer und Bigbandleiter der true note bigband und der Freebirdsbigband an der Musikschule „Ottmar Gerster“ in Weimar. Beim 6. Thüringer Landeswettbewerb Orchesteratelier 2011 wurde die true note bigband als Preisträger mit sehr gutem Erfolg in der Kategorie Bigband zum Bundeswettbewerb weitergeleitet. Am Bundeswettbewerb 2012 hat sie mit gutem Erfolg teilgenommen. Seine Big Band Freebirdsbigband hat mit sehr gutem Erfolg bei Jugend jazzt mit dem ŠKODA Jazzpreis 2013 partizipiert und wird Thüringen bei der Bundesbegegnung vertreten. Seit 2013 ist Geyer Stipendiat des Deutschen Musikrates im Bereich Bigbandleitung. Darüber hinaus ist er bundesweit als Dozent für Saxophon, Bandcoaching und Improvisation tätig.

 

Matthias Eichhorn
Matthias Eichhorn, Jahrgang 1978, lernte Klavier, Cello und Orgel, bevor es ihn zum Kontrabass und später auch zum E-Bass zog. M. machte eine Ausbildung zum C-Kirchenmusiker (1996-98), nahm an zahlreichen Wettbewerben teil (Preisträger u.a. bei: Jugend musiziert, Jugend Jazzt, Jazznachwuchsfestival Leipzig, Jazzwettbewerb Bad Hersfeld, Jazznachwuchsfest Straubing) und studierte von 1998 bis 2001 Technische Physik an der TU Ilmenau, brach aber ab um dann von 2001-2006 an der HfM "Franz Liszt" in Weimar Jazzkontrabass und E-Bass zu studieren.
Zuletzt gewann er den 3. Preis beim internationalen Jazzkontrabass-Wettbewerb BASS2010. Eichhorn lebt in Weimar und ist freischaffend als Musiker tätig, spielt in verschiedensten Bandprojekten unterschiedlichster Genres von Duo bis Bigband, bei Theater- und Schauspielmusiken, Musicals sowie Inszenierungen neuer (klassischer) Musik.
Er ist zudem Gründungsmitglied der STüBAphilharmonie und unterrichtet seit 2011 im Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig. Seit 2006 leitet er den Handglockenchor Gotha, eins von nur etwa 25 Ensembles dieser Art in Deutschland und eines der erfolgreichsten in Europa, sowie seit 2012 auch den Handglockenchor Weimar. Er spielte in den letzten Jahren Konzerte u.a. in Spanien, Italien, USA, Schweiz, Belgien, Polen, Tschechien, Frankreich, Mexico, Israel, Vietnam u.a. Eichhorn wirkte außerdem als Bassist, Cellist und Co-Produzent auf verschiedenen Popveröffentlichungen mit, so u.a. bei Clueso, Ryo, Norman Sinn, Max Prosa u.v.m.
Matthias Eichhorn konzertierte bereits mit Joey DeFrancesco, Richie Beirach, Eddie Daniels, Clueso, Lorenzo Frizzera, Jeff Cascaro, Frank Möbus, Simone Kermes, Bill Ramsey, Oliver Leicht, Uschi Brüning, Ernst-Ludwig Petrowski u.v.m.


Cindy Weinhold
Cindy Weinhold, studierte Jazzsängerin aus Weimar, hat schon früh damit begonnen, sich selbst am Klavier zu begleiten. Seitdem bilden ihre ausdrucksstarke Stimme sowie ihr umrahmendes Klavierspiel eine unverkennbare Einheit. Mit Wurzeln in der Klassik breitete sie ihre Flügel in vielerlei Richtungen aus, sei es Jazz, Chanson, Popmelodien oder Soulklassikern. Cindy Weinhold leitet mehrere Ensembles und ist in vielen verschiedenen Farben live zu erleben, ob solistisch, im Duo/Trio oder größeren Besetzungen.

 

 

 

Sophie Grobler

Sophie Grobler studierte bis 2006 Jazzgesang an der Hochschule für Musik in Weimar bei Jeff Cascaro und Michael Schiefel. Von 2006 bis 2008 war sie Mitglied der Konzertbesetzung des Bundesjugendjazzorchesters (BuJazzO). Sie war für zwei Jahre Stipendiatin am „Berklee College of Music“ in Boston/USA und ist seit 2009 Mitglied der „European Masterclass“ unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Ihre rege internationale Konzerttätigkeit führte sie bereits nach China, Italien, Südkorea, in die Schweiz sowie in die USA. Darüber hinaus lehrt sie im Bereich Jazz/Pop/Studienvorbereitung Jazz. Seit 2014 ist sie als Dozentin sowie Jurorin für den Landesmusikrat Thüringen tätig. 2016 veröffentlichte sie ihr Album "Sophie Grobler und Band". 

Foto: Sandra Ludewig
 

Georg Maus
Georg Maus (*1967) lernte 1976 im Posaunenchor Seeheim Posaune zu spielen, war später Mitglied der Bigband am Schuldorf Bergstraße und wurde 1985 Gründungsmitglied in der Landesjugendbigband Hessen, wo er mit den Dozenten Jiggs Whigham, Bobby Burgess, Bobby Shew und Dusko Goykovich in Kontakt kam. 1991 studierte er am Hilversumer Konservatorium Bass- und Tenorposaune bei Erik und Bart van Lier und Ben van Dijk. Er besuchte Workshops u.a. mit Peter Herbolzheimer, Carl Fontana, Rob Pronk, Jerry van Rooyen, Jimmy Knepper, Bob Brookmeyer, Edward Kleinhammer, Dennis Wick, Charles Vernon, Christian Lindberg und Ed Neumeister. Er spielte im Metropole Orchester, Starlight Express, Miss Saigon, Hr Bigband, WDR Bigband, NDR Bigband, Glenn Miller Orchestra, Grupo Salson. Von 1993 bis 2010 war er Posaunenlehrer am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz und für die Jazzensembles verantwortlich. Er war musikalischer Leiter einer Vielzahl von Bigbands, ist Dozent bei allerlei Workshops und leitet die Landesjugendbigband Thüringen. Seit 1993 ist er festes Mitglied in der SWR Bigband in Stuttgart und spielte dort u.a. mit: Frank Foster, Bob Mintzer, Slide Hampton, Rob Mc Connell, Jens Winther, Horst Jankowski, Paul Kuhn, Max Greger, Phil Woods,  Maria Schneider, Buddy de Franco, Manny Albam, Clark Terry, Sammy Nestico, Don Menza, New York Voices, Paul Carrack, Pat Metheny, Larry Carlton, ZAZ, George Benson, Jacob Collier, Dee Dee Bridgewater.

 

Patrick Schanze
Patrick Schanze hat an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig bei Prof. Werner Neumann, Martin Auer, sowie in Dresden bei Prof. Till Brönner und Prof. Malte Burba meinen Bacherlor abgeschlossen und den aufbauend künstlerischen Masterstudiengang bei Prof. Sebastian Studnitzky an der HfM Dresden, sowie den musikpädagogischen Master in Leipzig angeschlossen.
Er ist Dozent der Landesmusikakademie Sachsen, hat Workshops am Dresdner Musikkonservatorium und der Neuen Musik Leipzig gegeben und bereits zahlreiche Schüler erfolgreich auf ein Musikstudium und die Aufnahmeprüfung vorbereitet. Außerdem ist er in zahlreichen Bands aktiv auf der Bühne, wie etwa bei der Spielvereinigung Sued, der Weimar BigBand, meiner eigenen Brassband Cakewalkin' Babies und als Sideman gefragt, u.a. bei Malky und Firebirds.

 

Michael Arnold
“Schlagzeug kannst du später noch machen, der Onkel Walter hat noch eine Klarinette… wie wärs denn damit?“ So vertröstet man den kleinen Michael als Kind, als er statt dem coolen Schlagzeug eine Klarinette bekommt. Das Schlagzeug hat er bis heute nicht bekommen, die Liebe zur Musik jedoch ist geblieben. Michael Arnold stammt aus einem kleinen Dorf in der thüringischen Rhön. Obwohl nur 500 Menschen hier leben, besaß der kleine Ort in Michaels Jugendzeit ein Blasorchester und mehrere Tanzkapellen. Da auch in seiner Verwandtschaft viel Musik gemacht wird, wollte er, als Nesthäkchen der Familie, nicht zurückstehen. Mit 13 Jahren nahm ihn sein Bruder das erste Mal zu einer seiner „Muggen“ mit und von da an hatte er Blut geleckt.?“Mein Vater stand auf Nat King Cole und Harry Belafonte, aber auch ein gepflegter Dixi war in unserem Haus immer wieder zu hören“, sagt Michael.  Sein großer Bruder begann früh mit ihm das Improvisieren zu üben. Zuerst auf der Klarinette nach kurzer Zeit dann aber auch auf seinem ersten eigenen Sopransaxophon.
Michael Arnold absolvierte das Studium im Hauptfach Saxophon/Klarinette an der Hochschule für Theater und Musik in Leipzig. Seit 2000 unterrichtet er an den Hochschulen Dresden und Leipzig und ist Tutor bei den Probephasen des Landesjugenjazzorchesters Sachsen-Anhalt.

https://www.youtube.com/watch?v=BmkDt6bkCUA