Institutionen

Landesausschuss Neue Musik im Landesmusikrat Thüringen e.V.

Landesausschuss Neue Musik im Landesmusikrat Thüringen e.V.


Der Landesausschuss Neue Musik im Landesmusikrat Thüringen e.V. wurde 1995 gegründet, um der zeitgenössischen Musik eine stärkere Stimme im Konzert der zahlreichen musikalischen Aktivitäten im Freistaat zu verleihen. Als offenes Forum dient er dem Gedankenaustausch ebenso wie der Abstimmung von Projekten. Darüber hinaus versteht er sich als Plattform für gemeinsame Präsentationen, die Einblicke in die vielfältige kompositorische und interpretatorische Arbeit in den einzelnen Regionen Thüringens gewähren. 2000 wurde die Publikation „Neue Musik in Thüringen. Ensembles, Institute, Veranstalter“ veröffentlicht, die dringend einer Aktualisierung bedarf. Die 2001 eingerichtete Homepage „Neue Musik in Thüringen“ ist inzwischen in die Internet-Präsentation des Landesmusikrates integriert. Sie soll vor allem mit dem Terminkalender verdeutlichen, welch reichhaltige Basisarbeit in den einzelnen Monaten des Jahres "vor Ort" geschieht.

Der Landesausschuss Neue Musik sieht sich in der Traditionslinie des "Allgemeinen Deutschen Musikvereins" (ADMV), der 1861 unter dem Patronat Franz Liszts in Weimar gegründet wurde und dessen Maximen lauteten: "Pflege der Tonkunst" und "Förderung der Tonkünstler". Er stellt die erste Organisation zur Propagierung zeitgenössischer Musik dar. Bis zur 1937 von den Nazis betriebenen Zerschlagung des Vereins fanden 67 Tonkünstlerfeste in Weimar und zahlreichen anderen Orten Deutschlands statt, welche in exemplarischer Weise die aktuelle Musikentwicklung im In- und Ausland spiegelten. Daran anzuknüpfen, ist Verpflichtung und Herausforderung zugleich.
 

Leiter des Ausschusses:
Michael von Hintzenstern (Weimar)
 

Kontakt:
Landesausschuss Neue Musik
Geschäftsstelle: Landesmusikrat Thüringen
Steubenstraße 15
99423 Weimar
Telefon: (03643) 905632
Telefax: (03643) 905634
E-Mail: info@lmrthueringen.de

via nova e.V.

via nova e.V.

Der via nova – zeitgenössische Musik in Thüringen e.V. wurde 1998 als Förderverein des Deutschen Komponistenverband Landesverband Thüringen gegründet und ist ein als gemeinnützig eingetragener Verein, der alle Veranstaltungen ausschließlich über Projektförderung finanziert und keine institutionelle Förderung erhält. Der via nova e.V. ist Mitglied des Landesmusikrates Thüringen, bildet die regionale Sektion der Gesellschaft für Neue Musik (GNM) in Thüringen und tritt als selbständiger Veranstalter auf. Ziele des via nova e.V. sind die Förderung der zeitgenössischen Musik und ihrer Schöpfer sowie eine nationale und internationale Netzwerkbildung mit dem Ziel einer europaweiten Interessensvereinigung.

 

Seit seiner Gründung bemüht sich der via nova e.V. mit vielfältigen Projekten um die zeitgenössische Kunstmusik. Dazu zählen jedes Jahr neben einer ganzjährigen Konzertreihe (ab 1999), die seit 2012 unter dem Titel „Klangnetz Thüringen“ stattfindet, mit den „Weimarer Frühjahrstagen“ ein internationales Festivals sowie zwei Kompositionswettbewerbe für Nachwuchskomponisten auf höchstem Niveau (seit dem Jahr 2000). Auf Initiative des Vereins wurde 2010 das Landesjugendensemble für Neue Musik Thüringen (LJNM) gegründet und mithilfe der Kulturstiftung des Bundes etabliert. Seitdem wurden zahlreiche Projekte mit dem Jugendensemble realisiert, u.a. Konzerte in Weimar, Sondershausen, Mainz, Rheinsberg, Basel, Moutier sowie Gemeinschaftsprojekte mit anderen Landesjugendensembles aus Deutschland, der Schweiz und den USA. Der via nova e.V. war darüber hinaus maßgeblich am Pilotprojekt „Ensemble der Länder“ – einem Bundesjugendensemble für Neue Musik – beteiligt, welches 2013 in der Musikakademie in Rheinsberg gegründet wurde und sich seitdem einmal im Jahr zu Proben und Konzertphasen trifft. 2014 gelang es das Landesjugendensemble Thüringen mithilfe des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur in die offizielle Trägerschaft der Landesmusikakademie Sonderhausen zu überführen. Seitdem begleitet der Verein die Projekte des Ensembles organisatorisch und künstlerisch. Diese laufenden Aktivitäten ergänzt der Verein durch die Initiierung von herausragenden Einzelprojekten. Er ist u.a. Träger des RESPONSE-Projekts in Thüringen und initiierte 2013 die Neugründung des Ensemble via nova in Weimar. Viele Konzerte der vergangenen Jahre wurden mitgeschnitten und u.a. vom MDR, Deutschlandfunk und Deutschlandradio ausgestrahlt. Um seine Anliegen realisieren zu können, steht der Verband im Kontakt zu anderen Verbänden und Klangkörpern in Thüringen, aber auch in anderen Bundesländern und im europäischen Ausland. Der Verband ist regelmäßig mit seinem Informationsstand bei den Donaueschinger Musiktagen und anderen führenden Festivals und Veranstaltungen vertreten.

Kontakt:
via nova – zeitgenössische Musik in Thüringen e.V.
Goetheplatz 9b
99423 Weimar
Tel./Fax: 03643 / 49 07 48
E-Mail: via_nova@web.de
Web: www.via-nova-ev.de

Experimentelles Radio

Experimentelles Radio


an der Bauhaus-Universität Weimar

 

Das experimentelle Radio an der Bauhaus-Universität Weimar versteht sich als Ausbildungs- und Forschungsstätte in Bezug auf den künstlerischen Umgang mit dem Medium Radio und ist damit einzigartig in Europa. Hier werden radiophone Formate und kreative interdisziplinäre und internationale Modelle, die den künstlerischen und technischen Veränderungen unserer Zeit Rechnung tragen entwickelt.

 

Die Lehre umfasst die Grundlagen der traditionellen Radioarbeit, eine tiefgehende technischen Ausbildung, sowie die Einführung in gängige Softwareanwendungen. Darüber hinaus entwickeln die Studierenden in Hörspiel und Feature, Klanginstallationen und Audiowalks neue künstlerische Ansätze für das Medium Radio. Zahlreiche Veröffentlichungen in den öffentlich-rechtlichen Sendern und einige Preisträger zeugen von einer hohen Professionalisierung der Werke und deren Akzeptanz im Kunstbetrieb.

 

Der Professur Experimentelles Radio ist es sehr wichtig den Studierenden frühzeitig die Möglichkeit zu geben in Kontakt mit der echten Welt zu kommen. Daher werden jedes Semester Radiokünstler, Redakteure, Dramaturgen und Regisseure zu den „Radiogesprächen“ eingeladen, um an Hand ihrer Werke einen realistischen Einblick in die vielfältige Arbeitswelt der Radiokunst zu geben. Serotonin, Colin Black, Alessandro Bosetti, Ligna oder Hermann Bohlen sind ein paar der bisherigen Gäste gewesen.

 

Der Realitätsbezug entsteht auch im eigenen Sende- und Produktionsstudio und durch die direkte Anbindung des Experimentellen Radios an den wöchentlichen Sendebetrieb von bauhaus.fm. Die studentische Initiative bauhaus.fm bietet allen interessierten Studierenden der beiden Weimarer Hochschulen die Möglichkeit  einmal wöchentlich auf Sendung zu gehen, in Weimar und über Stream weltweit. Hier werden neben klassischen Uni-Radio Formaten auch immer wieder neue und ungewöhnliche Konzepte getestet.

 

Mit „Radiophonic Spaces“ entwickelt die Professur Experimentelles Radio zusammen mit nationalen und internationalen Kooperationspartnern ab 2018 ein Ausstellungsprojekt zur über 100jährigen Geschichte der Radiokunst. Mit Hilfe neuer technischer Möglichkeiten kann der Museumsbesucher durch seine Bewegung im Raum gleichzeitig durch die Geschichte der Radiokunst wandern und sich mit Hilfe einer Mindmap der Radiokunst umfassend in die Werke hineinarbeiten.



Kontakt:
Bauhaus-Universität Weimar
Fakultät Kunst und Gestaltung
Experimentelles Radio
Prof. Nathalie Singer
Marienstraße 5
99423 Weimar
Tel.: +49 (0) 36 43/58 38 05
E-Mail: nathalie.singer@uni-weimar.de
Web: www.experimentellesradio.de

Hochschule für Musik “Franz Liszt” Weimar - Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena

Hochschule für Musik “Franz Liszt” Weimar - Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena

Institut für Musikwissenschaft
 

Die Hochschule für Musik FRANZ LISZT bietet mit dem Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena ein breites Spektrum  der musikgeschichtlichen Forschung und Lehre. Der Bereich „Musik des 20. Jahrhunderts“ ist daher im Kontext der Angebote zu anderen Jahrhunderten vielfältig vernetzt.

 

Die Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Musiktheorie, mit dem Institut für Neue Musik sowie mit dem Studio für elektro-akustische Musik (SEAM) der Hochschule ermöglicht zugleich die unmittelbare Berührung mit aktuellen kompositorischen Entwicklungen. Ferner schlägt sich das naheliegende Interesse des Instituts an der spezifischen Kompositions- und Wissenschaftsgeschichte Thüringens, Ostdeutschlands sowie des eurasischen Kulturraums in mehreren der mittlerweile 13 Bände der seit 2004 erscheinenden Schriftenreihe KlangZeiten – Musik, Politik und Gesellschaft nieder.

 

Kontakt:
Institut für Musikwissenschaft
Prof. Dr. Albrecht von Massow
Carl-Alexander-Platz 1
99423 Weimar
Tel.: 03643 / 55 51 96
E-Mail: albrecht.von-massow@hfm-weimar.de
Web: www.hfm-weimar.de
 

Hochschule für Musik “Franz Liszt” Weimar - Institut für Neue Musik und Jazz

Hochschule für Musik “Franz Liszt” Weimar - Institut für Neue Musik und Jazz

Durch die Gründung eines Instituts für Neue Musik und Jazz im Oktober 2015 wurde ein progressives Institut für die "Musik der Gegenwart" geschaffen. Innerhalb des Instituts werden nicht nur die Neue Musik und der Jazz gepflegt, sondern auch die Überschneidungen beider Musikrichtungen untersucht. Die Fusion ermöglichte Freiräume für neue "hybride" Kompositions- und Improvisationsformen. Besonders durch die neue Bachelor-Master-Modularisierung sind solche integrativen Strukturen realisierbar: Die Studierenden können sich innerhalb des Kursangebotes freier bewegen und dürfen ihre Inspiration aus verschiedenen Quellen holen.

 

Einen bedeutenden Schwerpunkt der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in der Ausbildung junger Musiker bildet dabei die zeitgenössische Musik. Ganz im Sinne des Namensgebers fördert die Hochschule in ihrer über 140-jährigen Geschichte neue und neueste Musik in den Bereichen Komposition und Interpretation. Die Einrichtung eines Studios für elektroakustische Musik unterstreicht den Willen zum möglichst breiten und vielseitigen Lehrangebot. Seit vielen Jahren besteht an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar zudem die Studienrichtung Jazz und Popularmusik, bei dem der Jazz in seiner stilistischen Bandbreite mit dem zentralen Element der Improvisation in eine unmittelbare Beziehung mit der Komposition der Neuen Musik tritt.

 

Das Studio für elektroakustische Musik (SeaM)

Das Studio für elektroakustische Musik, unter Leitung von Prof. Robin Minard, wurde auf der Basis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen der Hochschule für Musik FRANZ LISZT und der Bauhaus-Universität in Weimar gegründet mit dem Ziel, das Lehrangebot in beiden Institutionen um das Fach elektroakustische Musik und Klanggestaltung zu erweitern. Das SeaM bietet damit offene und vielseitige Möglichkeiten für die Produktion elektroakustischer Musik – häufig in spartenübergreifenden Zusammenhängen (Multimedia) – sowie für die Erforschung und Entwicklung neuer künstlerischer Themenbereiche.

Das Institut für Neue Musik und damit auch das SeaM befinden sich im Hauptgebäude (Fürstenhaus) und stehen im Verbund mit dem Aufnahme-Tonstudio und dem Konzertsaal der Musikhochschule. Dadurch entsteht eine höchstmögliche Flexibilität hinsichtlich der technischen Betreuung unterschiedlichster künstlerischer Projekte.

 

Das SeaM bietet:

  • ein umfassendes Lehrangebot (Seminare, Übungen, Spezialvorträge) über elektroakustische und computergestützte Komposition, über Klanginstallationen sowie über multimediale Projekte, die in Zusammenarbeit mit der Medienfakultät der Bauhaus-Universität entwickelt werden
  • eine technische Ausstattung mit hohem professionellem Standard für ein fundiertes Studium des Faches elektroakustische Komposition und die damit verbundene Realisation von neuen Werken
  • Präsentation elektroakustischer Musik und Medienkunst im Rahmen von Konzerten und Veranstaltungsreihen – häufig im Zusammenhang mit Gastvorträgen oder Konzerteinführungen durch Komponisten aus dem In- und Ausland

 

Kontakt:
Institut für Neue Musik und Jazz
Prof. Robin Minard
Leiter Studio für elektroakusmatische Musik (SeaM)
Platz der Demokratie 2/3
99423 Weimar
Tel. +49 (0) 3643 | 555 289
E-Mail: robin.minard@hfm-weimar.de
E-Mail (SeaM): seam@hfm-weimar.de
Web: www.hfm-weimar.de

Hochschule für Musik “Franz Liszt” Weimar - Thüringisches Landesmusikarchiv

Hochschule für Musik “Franz Liszt” Weimar - Thüringisches Landesmusikarchiv

Thüringisches Landesmusikarchiv
 

Die Bestände des Thüringischen Landesmusikarchivs im Archiv der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar reichen vom mittelalterlichen Antiphonarfragment über die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, das Musikarchiv des Deutschen Nationaltheaters Weimar (Ende 18. - Ende 20. Jahrhundert) bis zum Nachlass Johann Cilenšeks (1913-1998). Zeitgenössische Kompositionen zählen zu den essentiellen Beständen eines solchen Archivs, das wird auch an den zahlreichen Werken der jüngeren Komponistengeneration deutlich. Auch Notenhandschriften bzw. Nachlässe früherer Musiker, die sich für die neue Musik ihrer Zeit engagierten, befinden sich im Landesmusikarchiv.

Der wohl bedeutendste Bestand zur musikalischen Avantgarde des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts im Thüringischen Landesmusikarchiv ist der Notennachlass des von Franz Liszt gegründeten Allgemeinen Deutschen Musikvereins (ADMV). Der Verein wurde 1861 in Weimar von Franz Liszt, Franz Brendel und mehr als 700 Musikern aus ganz Europa zur „Aufführung zeitgenössischer Musik“ gegründet. Im Nachlass des ADMV befinden sich nicht nur die Werke der Neudeutschen, sondern auch Kompositionen von Saint-Saëns, Verdi, Grieg, Sibelius, Smetana, Dvorák, Tschaikowsky, MacDowell, Strauss, Mahler, Busoni, Bartók, Schönberg, Hindemith, Berg etc. Das Archiv des Musikvereins befand sich in Leipzig, Meiningen, Berlin und wurde 1930 vom Franz-Liszt-Bund nach Weimar überführt, es sollte zusammen mit Franz Liszts Nachlass den Grundstock für ein „Archiv des musikalischen Fortschritts“ (Peter Raabe) bilden. Der Franz-Liszt-Bund und der Allgemeine Deutsche Musikverein mussten sich 1937 zwangsweise selbst auflösen, ihre Archive wurden gesperrt und blieben es bis 1989.

Des Weiteren gründete der Komponist und Direktor der Weimarer Orchesterschule von 1909 – 1916, Waldemar von Baußnern (1866-1931), in Weimar den „Verein für zeitgenössische Musik“. Musikhandschriften Baußnerns befinden sich im HSA/ThLMA ebenso wie Teilnachlässe von Komponisten, die mit der Weimarer Musikhochschule verbunden waren. Das betrifft vor allem Carl Müller-Hartung (1834-1908), Richard Wetz (1875-1935), Gustav Lewin (1869-1938), Ottmar Gerster (1897-1969), Kurt Rasch (1902-1986) und viele andere.

Neu im Bestand ist das Tonarchiv des aus Jena stammenden Komponisten Tilo Medek (1940-2006).


Kontakt:
Thüringisches Landesmusikarchiv
Dr. Christoph Meixner
Carl-Alexander-Platz 1
99425 Weimar
Tel.: 03643/555-116
Web: www.hfm-weimar.de
E-Mail: archiv@hfm-weimar.de

Klang Projekte Weimar e.V.

Klang Projekte Weimar e.V.


Ehrenpatrone:
Karlheinz Stockhausen (Köln)
Francis Dhomont (Avignon)
Henry Pousseur (Waterloo)
Christian Wolff (USA)

 

Die Klang Projekte Weimar wurden im Dezember 1989 im Zeichen der Friedlichen Revolution gegründet, "um frei von ideologischer Beeinflussung eigenständig für zeitgenössische Musik einzutreten". Der seit 1992 eingetragene gemeinnützige Verein ist Träger folgender Aktivitäten:
 

Tage Neuer Musik in Weimar (seit 1988):  Internationales Festival, 6 bis 8 Konzerte, Ende Oktober/Anfang November, mit jährlich wechselndem Motto (Programmschwerpunkt), wie z. B. “Bauhaus-Impulse: Von Lászlo Moholy-Nágy zu John Cage” (2009), “Avantgarde und Spiritualität” (2012) oder “Konzeptuelle Musik” (2018). – Profil: Komponistenporträts, Kammer- und Vokalmusik mit Live-Elektronik, elektroakustische Raum-Musik, Klanginstallationen, Multi-Media (Projektion, Tanz und Musik).
 

Neue Wege zur Musik – Wege zur Neuen Musik (seit 1992): thüringenweite Reihe, die an “besonderen Orten” mit Projektpartnern aus anderen Disziplinen (Architektur, bildende Kunst, Literatur, Tanz etc.)  spezielle Programme entwickelt,  jährlich 8  bis 10 Veranstaltungen in Galerien, Kirchen, Künstlergärten, Industriedenkmälern …
 

Klang – Rausch – Orgel (seit 2009): thüringenweiter Zyklus, der an historischen Instrumenten experimentelle Orgelmusik präsentiert. 6 bis 8 Konzerte. Hauptspielort: restaurierte Liszt-Orgel in Denstedt (1860) mit 2012 eingebauter Winddrossel.
 

Dada-Dekade 2012-2022: Mit elf Themenjahren wird der 100. Jahrestag des Internationalen Kongresses der Dadaisten und Konstruktivisten vorbereitet, der vom 25. bis 27. September 1922 in Weimar und Jena stattfand. Hierzu gibt es jeweils eine Performance “Neujahrsempfang” und die DADAMENTA als “konzertierte Aktion” internationaler Künstler auf dem Weimarer Marktplatz sowie Begleitveranstaltungen (Konzerte, Ausstellungen, Filmvorführungen). Die Losungen der Themenjahre bilden zugleich die inhaltliche Klammer, wie z. B. “Jena – Japan – Jenseits” (2013), “Grachten – Kräche – Kreationen” (2014) oder “Zürich – Züklon – Züankali” (2016). Kooperationen mit der Galerie Markt 21 und der Galerie Eigenheim Berlin/Weimar.
 

Radio-Magazin “Neue Töne” (seit 1999): wöchentlich einstündige Sendung zur Vermittlung Neuer Musik (Komponistengespräche, Begleitung von Festivals und Konzertreihen, Vorstellung neuer Werke) und Erpobung neuer radiphoner Formen.
 

TV-Show “Dada royal” (seit 2015): monatlich halbstündige Sendung auf Salve TV und im Web TV zur “Dada-Dekade” und den Aktivitäten Neuer Musik
 

Kontakt:
Klang Projekte Weimar e.V.
Paul-Schneider-Straße 26
99423 Weimar
Telefon: 03643/53420
Mobil: 0162/4078024
E-Mail: michaelvonhintzenstern@gmail.com
Web: http://www.dadamenta.eu
http://www.tutschku.com

Komponistenverband Thüringen

Komponistenverband Thüringen

Seit seiner Neugründung im Jahre 1990 versteht sich der Komponistenverband Thüringen e.V. als eine Gemeinschaft zur Pflege und Förderung des gegenwärtigen Musikschaffens in Thüringen.
 
Die sich daraus ergebenden Hauptarbeitsgebiete sind

  • Galeriekonzerte/Kammerkonzerte mit neuen Kompositionen
  • Thüringer Komponisten
  • Orchesterwerkstatt Junge Komponisten des Komponistenverbandes Thüringen
  • Wochenendseminar Neue Musik (verbandsintern)
  • Kompositionswettbewerbe
  • Jugendkonzerte in Schulen und Hochschulen


Galeriekonzerte „Begegnung der Künste“

1973 von Dr. sc. Eberhard Kneipel initiiert, konzentriert sich seit 1990 die Konzerttätigkeit des Verbandes ganzjährig auf ausgewählte Spielstätten in Thüringen. Wichtiges Anliegen dieser Begegnungen sind auch die Gespräche zwischen Komponisten, Bildenden Künstlern, Interpreten und Hörern in Pausen und nach den Konzerten, die allesamt musikwissenschaftlich begleitet werden.

Spielstätten
sind u.a. die Galerie ADA Meiningen, die Saale-Galerie Saalfeld, das Kunsthaus Erfurt, das Coudrayhaus Bad Berka. Besonders großer Resonanz erfreuen sich auch unsere Konzerte in Thüringer Gymnasien, Waldorfschulen, Regel-, Haupt- und Sonderschulen. Interessierte Musiklehrer organisieren in Zusammenarbeit mit uns Konzerte für die unterschiedlichsten Besetzungen wie z.B. Schlagwerk-Duo, Quartett für Akkordeon, Cello und zwei Percussionisten, Duo Klavier und Bariton, Bläserquintett, Streichquartett, Trio für Saxophon, Cello und Drumset, Trio für Sopran, Klarinette und Schlagwerk, Gitarren-Trio, Schlagwerk-Solo, Gitarre-Solo, Duo Gitarre und Violine. Anfragen und Anregungen sind jederzeit willkommen.

Orchesterwerkstatt des Komponistenverbandes Thüringen - Junger Komponisten:

Dieses Projekt fördert junge in Deutschland lebende Komponisten, die das Instrument „Orchester“ beherrschen wollen. Sie erhalten aufgrund der täglichen Zusammenarbeit Einblick in die Arbeit und Funktionsweise eines Orchesterapparates. In Zusammenarbeit mit renommierten Thüringer Orchestern wie z.B. dem Theater Altenburg-Gera und der Thüringen Philharmonie Gotha findet die Orchesterwerkstatt mit Proben, Werkstattkonzert und einem Podiumsgespräch statt. Bewerbungen und Anfragen werden jederzeit entgegengenommen.

Kontakt:
Vorsitzender: Prof. Gerhard Gläßer
Adolf Brütt Straße 54
99438 Bad Berka
Tel./Fax 03 64 58 - 4 11 07
Geschäftsstelle: Frau K. Weinberg
Ulan Bator Straße 13
99091 Erfurt
Tel./Fax 03 61 - 73 29 81
E-Mail: mail@komponistenverband-thueringen.de
Web: http://www.komponistenverband-thueringen.de

Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) - Jazz in Thüringen e.V.

Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) - Jazz in Thüringen e.V.


Jazz in Thüringen

Die LAG wurde 1992 in Weimar gegründet und versteht sich seitdem als Interessenvertreterin der Thüringer Jazzmusiker und -musikerinnen sowie der Jazzclubs auf Landesebene. Sie vertritt die Jazzszene im Landesmusikrat Thüringen und in anderen Institutionen.

Über die Geschäftsstelle der LAG in Jena werden gemeinsame Projekte koordiniert. Es erfolgt eine Beratung der Jazzclubs zur Finanzierung von Projekten und inhaltlichen Aspekten. Die gesamte Förderantragstellung und -abrechnung gegenüber dem Land wird über die LAG Jazz realisiert.

Enge Zusammenarbeit gibt es mit dem neu eingerichteten Jazzarchiv in Eisenach, das einen umfangreichen Fundus auch zum Thüringer Jazz besitzt. Positiv ist auch der enge Kontakt mit der Musikhochschule Weimar.

Das wichtigste gemeinsame Projekt ist derzeit die Jazzmeile Thüringen. Die Idee einer Kooperation mehrerer Städte und Clubs zu einem einheitlichen Gesamtkonzept hat sich als sehr erfolgreich erwiesen. Inzwischen ist die Jazzmeile Thüringen ein bundesweit anerkanntes Jazzfestival.

Die LAG beteiligt sich an der Jazzmeile mit eigenen Projekten und bietet auch Nachwuchsmusikern ein Podium, sich einem größeren Publikum zu präsentieren.

Eine der wichtigsten Aufgaben der LAG besteht in der Nachwuchsförderung. In Zusammenarbeit mit dem Landesmusikrat werden Projekte wie die Landesjugendbigband und der Wettbewerb „Jugend jazzt" unterstützt.

Kontakt:
LAG Jazz in Thüringen e.V.
Thomas Eckardt
Hardenbergweg 69
07745 Jena
Tel./Fax: 03641 / 60 26 78
Web: www.lag-jazz-thueringen.de
E-Mail: info@lag-jazz-thueringen.de
 

Lisztorgel Denstedt mit Winddrossel

Lisztorgel Denstedt mit Winddrossel


Die 1860 von den Gebrüdern Peternell (Seligenthal) erbaute und 2011 von der Firma Rühle (Moritzburg) restaurierte Orgel in Denstedt verfügt seit 2012 über eine elektronische Winddrossel, mit deren Hilfe die Windzufuhr über die Geschwindigkeit des Orgelmotors stufenlos gesteuert werden kann. Dadurch wird es möglich, den sonst starren Orgelklang “zum Fliessen” zu bringen und ein vielfältiges Spektrum bisher unvorstellbarer Klänge zu erzeugen! Es handelt sich dabei um das einzige Instrument in Thüringen mit solch einer Zusatzeinrichtung.

Bereits Franz Liszt traf sich hier 1860 mit seinem “legendarischen Kantor” Alexander Wilhelm Gottschalg zu “ländlichen Klangexperi- menten”. Darauf weisen - neben ihrer Korrepondenz - Bleistift- markierungen an einzelnen Registern hin. Was dem “Zukunfts- musiker” noch als Vision erschien, kann nun mit den technischen Möglichkeiten unserer Zeit realisiert werden.

Denstedt soll sich damit als Ort experimenteller Orgelmusik etablieren. Dies geschieht auch in Verbindung mit Live-Elektronik.
 

Ansprechpartner:
Michael von Hintzenstern (“Konzerte an der Liszt-Orgel” und Konzertzyklus “Klang – Rausch – Orgel”)

Kontakt:
Klang Projekte Weimar e.V.
P.-Schneider-Str. 26
99423 Weimar
Telefon: 03643 / 5 34 20
Mobil: 0162 / 40 780 24
Web: http://www.lisztorgel.de

Radio Lotte Weimar

Radio Lotte Weimar


Seit seiner Gründung im August 1999 gibt es im Programm von "Radio LOTTE Weimar" das Magazin "Neue Töne", das jeden Mittwoch von 23.00 bis 24.00 Uhr ausgestrahlt wird. Es versteht sich als Podium  zur Präsentation zeitgenössischer Musik, informiert über Konzerte, Festivals und Uraufführungen, sendet Konzert- mitschnitte, Gespräche mit Komponisten und Interpreten sowie Beiträge zur Geschichte der Neuen Musik. Der Radius spannt sich dabei von Weimar über Thüringen bis hin zu internationalen Ereignissen.

Die unmittelbare Anbindung an das Musikleben vor Ort bietet die Möglichkeit, neue Werke im Dialog mit dem Komponisten vorzu- stellen und nach erfolgter Uraufführung ein weiteres Mal auszu- strahlen, wodurch sich die Chancen eines besseren Kennenlernens und Verstehens erhöhen.

Außerdem bieten die "Neuen Töne" ein Podium zur Erprobung neuer experimenteller radiophoner Formen. Dazu gehörte am 20. April 2002 das stadtweite Hupkonzert "Es ist fünf nach zwölf" ebenso wie das interaktive Projekt "Avantgardistische Hausmusik als Hausgerätemusik" (2004) sowie "Telephonie" (2007), wobei sich die Hörer per Telefon in ein Live-Konzert einwählen und mitspielen konnten.

Das Magazin will zugleich ein Beispiel liefern, wie nichtkommerzielle Lokalradios oder   "Offene Kanäle" zur Propagierung zeitgenös- sischer Musik genutzt werden können.

Eine "Radio-Plattform Neue Musik Thüringen" befindet sich durch die Vernetzung mit anderen Sendern im Aufbau. In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Neue Musik im Landesmusikrat Thüringen sollen dabei vielfältige Informationen über das aktuelle Musikschaffen im Freistaat zur Verfügung stehen. So können z.B. vorproduzierte oder aufgezeichnete Sendungen der “Neuen Töne”  von weiteren Kanälen abgerufen und ausgestrahlt werden.

Frequenzen von Radio LOTTE Weimar:
106,6 MHz (Antenne), 107,9 MHz (Kabel)
 
Redaktionsleitung:
Michael von Hintzenstern (Klang Projekte Weimar e.V.)

Kontakt:
Michael von Hintzenstern
Tel.: 03643 / 5 34 20
E-Mail: michaelvonhintzenstern@gmail.com
Web:http://www.radio-lotte.de

Deutscher Komponistenverband - Landesverband Thüringen

Deutscher Komponistenverband - Landesverband Thüringen

Am 4. Januar 1954 wurde der Deutsche Komponistenverband mit Sitz in Berlin gegründet. Er ist die Interessenvertretung von Komponistinnen und Komponisten aller Genres und Sparten in Deutschland und förderativ strukturiert. Am 27. Februar 1998 wurde der Landesverband Thüringen des Deutschen Komponistenverbandes in Weimar gegründet. Die Hauptaufgabe des Landesverbandes in Thüringen besteht in der Interessenvertretung der Komponisten auf Landesebene sowie der Förderung der zeitgenössischen Musik unter besonderer Berücksichtigung lebender Thüringer Komponistinnen und Komponisten.
 

Dafür ist der Verband mit vielfältigen Kultur-Vereinen und -Institutionen in Thüringen, aber auch darüber hinaus in anderen Bundesländern, in Kontakt. Um neben einem politischen Vertretungsorgan auch eine Institution zur Organisation von Konzerten zu haben, wurde im Herbst 1998 der via nova – zeitgenössische Musik in Thüringen e.V. als Förderverein des Deutschen Komponistenverbands Landesverband Thüringen gegründet, mit dem den Verband seitdem eine enge Zusammenarbeit verbindet.
 

Neben Interessenvertretung bietet der Verband seinen Mitgliedern Beratung in Sachen GEMA sowie in Fragen des Urheber- und Verlagsrechts und informiert über Fördermöglichkeiten, Stipendien und Wettbewerbe. Mitglied im Deutschen Komponistenverband kann jeder in Deutschland ansässige Komponist werden. Derzeit beträgt die Zahl der Mitglieder bundesweit ca. 1.200. Zudem können Rechtsnachfolger, direkte Nachkommen oder juristische Personen, die sich für das Werk eines verstorbenen Urhebers einsetzen, eine Mitgliedschaft annehmen.
 

Vorsitzende des Landesverbands Thüringen waren Johannes K. Hildebrandt (1998-2007), Peter Helmut Lang (2007-2013), Mario Wiegand (2013-2016) und seit 2016 wieder Peter Helmut Lang.
 

Kontakt:

Deutscher Komponistenverband Landesverband Thüringen
Vorsitzender Peter Helmut Lang
Rudolf-Breitscheid-Straße 17
99423 Weimar
Tel. 0171 – 446 32 10
peterhelmutlang@web.de oder via_nova@web.de
www.komponistenverband.de
 

Bundesweite Geschäftsstelle:
Sabine Begemann, Geschäftsführerin
Bayreuther  Str. 37
10787 Berlin
Tel. 030 – 84 31 05 80
info@komponistenverband.org
 

Studio für elektroakustische Komposition Weimar (SeaM)

Studio für elektroakustische Komposition Weimar (SeaM)

Das Studio für elektroakustische Musik Weimar wurde 1997 auf der Basis einer Zusammenarbeit zwischen der Hochschule für Musik FRANZ LISZT und der Bauhaus-Universität Weimar ins Leben gerufen. Dabei wurde das Ziel verfolgt, beide Institutionen um das Fach elektroakustische Komposition und Klanggestaltung zu erweitern. Das SeaM bitet damit offene unhd vielseitige Möglichkeiten für die Produktion und Präsentation elektroakustischer Musik - häufig in spartenübergreifenden Zusammenhängen - sowie für die Erforschung und Entwicklung neuer künstlerischer Themenbereiche. Seit Gründung des Studios spielen die Projektion von Klang im Raum sowie das Gestalten von "Klangräumen" eine zentrale Rolle.

 

SeaM - Studio für elektroakustische Musik
Bauhaus Universität Weimar
Fakultät Kunst und Gestaltung
Marienstraße 5
99423 Weimar

seam@hfm-weimar.de

seam.hfm-weimar.de

seam.uni-weimar.de